Das D7‑Visum — auch bekannt als Visum für passive Einkünfte oder eigenes Einkommen — bleibt im Jahr 2026 eine der beliebtesten Möglichkeiten, legal in Portugal zu leben, basierend auf stabilen Einnahmen aus dem Ausland.
Aufgrund der Erhöhung des portugiesischen Mindestlohns, strengeren Prüfungen der finanziellen Mittel und eines verstärkten Kontrolldrucks durch Konsulate und die AIMA ist das Verfahren in den letzten Jahren technischer und anspruchsvoller geworden.
Bei FA ACCOUNTING unterstützen wir regelmäßig Kunden, die Unsicherheiten bezüglich der finanziellen Anforderungen, der notwendigen Dokumentation und der optimalen Strategie für eine erfolgreiche Genehmigung haben. Ein schlecht vorbereiteter Antrag kann zu Verzögerungen, zusätzlichen Anforderungen oder sogar Ablehnungen führen.
In diesem Artikel erläutern wir, wie das D7‑Visum im Jahr 2026 funktioniert, welche aktualisierten Mindestanforderungen gelten, welche Einkommensquellen akzeptiert werden, welche Dokumente benötigt werden und welche Schritte zu einem erfolgreichen Antrag führen.
Was ist das D7‑Visum?
Das D7‑Visum richtet sich an Staatsangehörige von Nicht‑EU/EWR‑Ländern und der Schweiz, die in Portugal leben möchten und nachweisen können, dass sie über stabile und ausreichende Einkommen verfügen, ohne auf eine lokale Beschäftigung angewiesen zu sein.
Im Jahr 2026 eignet es sich insbesondere für:
- Rentner, die eine staatliche oder private Rente aus dem Ausland beziehen;
- Investoren oder Immobilienbesitzer mit regelmäßigen Mieteinnahmen;
- Personen mit Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren oder anderen stabilen passiven Einkünften;
- Remote‑Arbeiter oder Freiberufler mit konstantem Einkommen aus dem Ausland.
Wesentliche Anforderungen des D7‑Visums im Jahr 2026
✔ Mindestmonatliches Einkommen
- 920 € pro Monat für den Hauptantragsteller;
- 50 % dieses Betrags für den Ehepartner;
- 30 % für jedes unterhaltsberechtigte Familienmitglied.
✔ Stabilität und Konsistenz der Einnahmen
Die Behörden erwarten regelmäßige Kontoauszüge, konsistente Steuerunterlagen und keine unerklärlichen Geldbewegungen.
✔ Nachweis einer Unterkunft in Portugal
Erforderlich sind ein Mietvertrag, ein Eigentumsnachweis oder ein gültiges Einladungsschreiben.
✔ Internationale Krankenversicherung
✔ Polizeiliches Führungszeugnis
✔ Mindestaufenthalt pro Jahr
Mindestens 183 Tage Aufenthalt pro Jahr in Portugal sind verpflichtend.
Zulässige Einkommensquellen für das D7‑Visum
- Private oder staatliche Renten;
- Regelmäßige Mieteinnahmen aus Immobilien;
- Dividenden, Zinsen und Kapitalerträge;
- Lizenzgebühren und Einnahmen aus geistigem Eigentum;
- Remote‑Einkünfte, sofern stabil und nachweisbar.
Erforderliche Dokumente im Jahr 2026
- Gültiger Reisepass;
- Ausgefülltes Antragsformular;
- Nachweis der Einkünfte;
- Aktuelle Kontoauszüge der letzten Monate;
- Nachweis über eine Unterkunft in Portugal;
- Krankenversicherung;
- Polizeiliches Führungszeugnis;
- Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der Aufenthaltsbestimmungen.
Häufige Ablehnungsgründe im Jahr 2026
- Unzureichende oder instabile Einkünfte;
- Unerklärliche Bankbewegungen;
- Widersprüche zwischen Einkommen und Lebensstil;
- Unzureichender oder ungültiger Unterkunftsnachweis;
- Unvollständige oder fehlerhafte Dokumentation.
Wie man einen erfolgreichen D7‑Visumantrag vorbereitet
- Finanzunterlagen frühzeitig vorbereiten;
- Konsistenz aller Dokumente sicherstellen;
- Unterkunft bereits vor Antragstellung sichern;
- Fachkundige Unterstützung in Anspruch nehmen.
Wie FA ACCOUNTING unterstützen kann
FA ACCOUNTING begleitet Privatpersonen und Familien im gesamten Steuer‑ und Migrationsprozess — von der Ersteinschätzung der Voraussetzungen bis zur Unterstützung nach der Ankunft in Portugal.
Bereiten Sie Ihren Umzug nach Portugal im Jahr 2026 vor
📞 Kontaktieren Sie uns noch heute für eine persönliche Beratung.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und kann durch zukünftige gesetzliche Änderungen beeinflusst werden.